Urlaub zu Hause? Warum nicht. Aktivitäten wie Radtouren, Tagesausflüge, Wochenendreisen oder, wenn es der Corona-Geldbeutel erlaubt, auch einmal eine ganze Woche auf Entdeckungsreise in Deutschland gehen. 

Der Gurkenradweg – nicht nur für Gurkenliebhaber

Der Gurkenradweg, wo gibt’s den denn? Natürlich im Spreewald. Ihr denkt dabei an die zahlreichen Spreefließe, die Auenlandschaft und an die berühmten Gurken. Der Gedanke an den köstlichen Geschmack lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es gibt allerdings noch viel mehr regionale Spezialitäten zu verkosten.

In fünf Etappen haben wir 260 km auf sehr gut befahrbaren Radwegen zurückgelegt und dabei die einzigartige Natur des Spreewalds genossen sowie viel über die Geschichte und Kultur dieses außergewöhnlichen Landstrichs gelernt. 

Fotos: Michael Schulze

Wir sind diese Rundtour im September 2019 geradelt. Eine Rundtour hat viele Vorteile:

  1. Einstieg, also der Start in die Rundtour kann beliebig gewählt werden, egal ob von Lübben, Cottbus oder Burg
  1. Da Start und Ziel der gleiche Ort sind, können Auto und Gepäck, das nicht zum Radeln benötigt wird, ggf. beim Hotel bleiben
  1. Rückfahrt zum Ausgangspunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erübrigt sich

https://www.spreewald.de/urlaub-im-spreewald/radfahren-im-spreewald/radtouren-im-spreewald/gurkenradweg/

https://www.mecklenburger-radtour.de/service/glossar/radwege/radwege-in-deutschland/gurkenradweg.html

https://www.spreewald-info.de/rad/gurkenradweg/

https://www.komoot.de

Start und Ziel

Wir haben uns als Start und Ziel für Lübben entschieden. Da wir mit dem Auto von Berlin nach Lübben gefahren sind, hatten wir nach dem Einchecken im Hotel noch genügend Zeit Stadt und Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden.

Im prunkvollem Renaissance-Schloss befinden sich das Stadt- und Regionalmuseum.

Foto: Michael Schulze

Renaissance-Schloss, Lübben

Die Schlossinsel ist der touristische Mittelpunkt der Stadt. Gleichzeitig ist sie die Verbindung von Spreewälder Natur und Kultur. Wanderwege, Wasserspielplatz, Badestelle und Kahnfährhäfen locken alt und jung, Familien und verliebte Paare zu vielfältigen Aktivitäten.

Fotos: Michael Schulze

Bei der Ankunft in Lübben haben wir bei einem Mittagsnack nach einem netten, kleinen Hotel im Internet gesucht. Unsere Wahl fiel auf das Hotel „Spreeblick“.

Freundlicher, persönlicher Service, geschmackvoll eingerichtete Zimmer, sehr gute regionale Küche und erlesene Getränke haben uns die Entscheidung hier zu übernachten leicht gemacht. 

Das über mehrere Generationen geführte Familien-Hotel erzählt in Bildern die Geschichte des Hauses. Ein Zeitzeuge, der noch heute im Hotel angestellt ist, berichtet wie die Besitzer auch in schwierigen Zeiten, in denen private Initiativen nicht gefördert, im Gegenteil behindert wurden, weder pleite gegangen oder enteignet worden sind. HO-Auflagen kennt heute kaum noch jemand.

Eine angenehm, private Atmosphäre zum rundum wohlfühlen.

Es besteht die Möglichkeit für 5,-€ pro Tag unser Auto mit dem für eine Radtour überflüssigem Gepäck auf dem bewachten Hotel-Parkplatz stehen zu lassen. Na, da haben wir doch gleich für den Zieleinlauf unserer Gurkenwegrunde ein Zimmer gebucht, das Auto für die nächsten fünf Nächte geparkt und auf zur ersten Etappe.

Im Hotel „Spreeblick“ fühlten wir uns rundum sehr wohl. Wie immer, wenn es uns gefällt, sagen wir: „Da fahren wir wieder hin.“ 

https://www.hotel-spreeblick.de

Erste Etappe: Lübben-Lübbenau-Vetschau-Cottbus

Spreefließe schlängeln sich durch die Natur und wir radeln an diesen entlang, frische Luft und angenehmen Schatten gibt es umsonst.

Fotos: Michael Schulze

Zwischenstop in Lübbenau – hier fällt uns das Spreewald-Museum, Museum für Lokalgeschichte auf.

Fotos: Michael Schulze

Durch unterschiedliche Farben sind die Themen gekennzeichnet, eine witzige Idee und sehr anschaulich.

Fotos: Michael Schulze

Kürschner und Hutmacher in einem.

Alles auf einem Blick!

https://www.museums-entdecker.de/Spreewaldmuseum%20Lübbenau

Gleich neben dem Museum mit den liebevollen Sammelsorien einer vergangenen Zeit dann dieses Schild: 

Michaels Hobby-Eisenbahn-Leidenschaft war wieder geweckt.

Fotos: Michael und Gudrun Schulze

Die erste Etappe führt uns bis Cottbus, aber ein unwiederbringlicher Zwischenstop steht uns noch bevor. Zunächst haben wir Spaß durch den Auenwald zu biken, begleitet vom ruhigem Gewässer eines Spreearms.

Foto: Michael Schulze

Und da ist sie! Die Slawenburg Raddusch!

Eine Wehranlage aus dem 9./10. Jahrhundert wurde anhand von Funden und Ausgrabungen aus der Zeit der slawischen Besiedlung der Lausitz nachgebaut. „Archäologie in der Niederlausitz“, so die Ausstellung mit multimedialen Präsentationen gaben uns einen umfassenden Einblick in eine nahezu völlig verschwundene Kultur. Schaut selbst, öffnet auch den Link. Es lohnt sich.

Fotos: Michael Schulze

https://www.reiseland-brandenburg.de/poi/spreewald/museen/slawenburg-raddusch/

Ankunft in Cottbus

Cottbus Altstadthotel „Am Theater“

Wollt ihr im Herzen der Cottbuser Altstadt übernachten? Dann empfehlen wir das Altstadthotel „Am Theater“. Kurze Wege in die Stadt, zum legendären Theater und in die Kultur- und Gastro-Szene gehören wie ein guter Service des Hauses zu den Annehmlichkeiten, die auch Radlern gefallen.

http://www.altstadthotel-am-theater.de

Das Theater Cottbus wurde 1905/06 erbaut und ist ein Beispiel für „reinen“ Jugendstil.

Fotos: Michael Schulze

Das Filmtheater „Weltspiegel“ ist der zweitälteste noch betriebene Kinozweckbau Deutschlands, der älteste im Land Brandenburg.

Fotos: Michael Schulze

Ein Bummel durch die Altstadt von Cottbus.

Wenn ihr Zeit habt und euch die Geschichte der Pillendreher interessiert, dieser Tipp.

https://brandenburgisches-apothekenmuseum.de

Fürst Pückler, Park Branitz

Ihr kennt bestimmt die feine Eiscreme „Fürst Pückler“. Aber kennt ihr auch den Fürst-Pückler-Park bei Branitz?

Michael meinte: „Am Meisterwerk der Gartenkunst, vom exzentrischen Fürst Hermann von Pückler-Muskau und seiner Frau Lucie von Hardenberg gestaltet, sollten wir nicht vorbei radeln.“  

Da sich dieses Prachtstück von Landschaftspark in der Nähe von Branitz unweit von Cottbus befindet, lohnt sich der kleine Abstecher. Das Barockschloss 1770/71 erbaut, nutzte Hermann von Pückler-Muskau von 1845 bis zu seinem Tod 1871 als Altersruhesitz. Er ließ das spätbarocke Schloss der Zeit entsprechend modernisieren, mit Möbeln der Neurenaissance einrichten und den wunderschönen Park im englischen Stil anlegen. Heute befindet sich im Schloss ein Museum, das unter anderem die Wohnwelt der Pücklers zeigt.

Fotos: Michael Schulze

Lucie von Hardenberg, die Ehefrau von Fürst Pückler teilte mit ihm unter anderem das Interesse an der Landschaftsgestaltung. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, im Schloss gibt es sehr viel zu sehen und zu erfahren. Möchtet ihr etwas über das Leben von Lucie von Hardenberg, die von 1776 bis 1854 im Zeitalter der Romantik lebte, lesen? Dann empfehle ich euch das Buch „Die grüne Fürstin, Lucie von Hardenberg – die Frau Fürst Pücklers“.

Der Park ist riesig, ihr könnt diese Parkanlage als Wanderer oder Spaziergänger erkunden. Unsere Bikes haben Pause, somit werden die Natur geschützt und Fußgänger nicht gefährdet. Kleiner Tipp: Hinter dem Schloss gibt es einen einzigen Weg, der für Radfahrer erlaubt ist.

Fotos: Michael Schulze

Unser nächstes Ziel: die berühmte Seepyramide. Hier ruhen Fürst Hermann von Pückler-Muskau und seine Ehefrau Lucie von Hardenberg.

Fotos: Michael Schulze

Zweite Etappe: Straupitz-Neu Zauche-Burg

Die nächste Etappe führt uns auf Fahrradwegen durch romantische Dörfer und entlang malerischer Fließe, dafür ist der Spreewald bekannt, nach Burg.

Foto: Michael Schulze

In Straupitz fällt uns die Dorfkirche mit ihrem hellen Verputz und den weit sichtbaren, mehrgeschossigen Doppeltürmen auf. Ein für den Spreewald untypisches Bauwerk im klaren klassizistischen Baustil weckt unser Interesse. 

Foto: Michael Schulze

Karl Friedrich Schinkel preußischer Baumeister, Architekt und Städteplaner plante 1826 die evangelische Dorfkirche Straupitz. 1832 fand die Einweihung der bis heute erhaltenen Kirche statt.

Klar durchdacht und straff gegliedert können wir noch heute die ästhetisch ansprechende Aufteilung außen und innen bewundern.

Die Schinkelkirche, nach dem Baumeister benannt, hat eine große Bedeutung innerhalb der Architektur des Klassizismus.

Fotos: Michael Schulze

Bahnhof Neu Zauche

Die Spreewaldbahn, eine mehrspurige Schmalspurbahn hatte von 1898 bis 1970, einst großer Fortschritt, ihre Höhen und Tiefen. Als Gütertransportweg hat sie mehrere Spreewaldorte miteinander verbunden. Aber auch als Ausflugsbahn für die Berliner war sie eine beliebte, touristische Attraktion. Im Volksmund „Spreewaldguste“ oder „Bimmelguste“ transportierte sie zahlreiche „Sommerfrischler“ zum Kahnfahren, Wandern, Erholen und Genießen von leckeren Spreewaldspezialitäten in die idyllische Landschaft. Heute findet ihr auf den Bahndämmen keine Schienen mehr, aber einige dieser Bahndämme sind jetzt hervorragende Radwege.

Fotos: Michael Schulze

https://www.die-spreewaldbahn.de

Am Stadtrand des Kurorts Burg im Spreewald haben wir im „Hotel am Spreebogen“ unsere Radlerwaden entspannt und die Gourmet-Sinne gestärkt. Wenn ihr eine zweite Nacht in diesem Ort plant, dann könnt ihr von der hoteleigenen Anlegestelle Kahnfahrten an kleinen Gehöften vorbei durch Wälder, Wiesen und Felder unternehmen. In Burg und Umgebung gibt es noch mehr zu sehen und zu erleben. Zum Beispiel relaxen in der Spreewaldtherme.

https://www.hotel-am-spreebogen.de

Seit ihr ein wenig nostalgisch? Dann solltet ihr unbedingt einen Blick in den Spreewaldbahnhof Burg werfen. Ihr könnt sogar hier übernachten. Bitte nicht vergessen ins Gasthaus einzukehren, denn das Bier serviert eine LGB-Bahn!

http://www.spreewaldbahnhofburg.de

Dritte Etappe: Burg-Schlepzig

Die Koomot-App führt uns vom Oberspreewald in den Unteren Spreewald. Parallel zur Spree radeln wir an einer Kette von kleinen Seen, bzw. Teichen entlang. Natur pur – wir befinden uns in der Kernzone des UNESCO-Biosphärenrerervat Spreewald.

Fotos: Michael Schulze

https://www.spreewald-biosphaerenreservat.de

Die Dorfkirche von Schlepzig, 1782 in Fachwerkbauweise zum Schutz vor Hochwasser auf einem kleinen Sandhügel am Rande des historischen Dorfkerns erbaut, war zum Zeitpunkt unseres Besuchs leider komplett eingerüstet, so dass wir und ihr mit einem Foto einer Ansichtskarte vorlieb nehmen müssen. Aber im Innenraum konnte Michael die barocke Innenausstattung fotografieren.

Fotos: Michael Schulze

Die ungewöhnliche Bemalung der Decke mit einem Wolkenhimmel wurde bereits 1783 vom Lübbener Malermeister Lehmann geschaffen. Kunststudenten haben 1980 und 1981 anhand erkennbarer Reste der alten Bemalung wieder einen Wolkenhimmel gestaltet. 

Bevor wir zur vierten Etappe starten, freuen wir uns auf unseren stop over im Spreewaldresort „Seinerzeit“.

Hier kommen Romantiker und Gourmet-Liebhaber auf ihre Kosten.

Fotos: Michael Schulze

Wenige Minuten zu Fuß und ihr seid in der Spreewood Distillers, bis zum 1.11.2016 hieß sie Spreewald-Brennerei. Spezialität sind der Spreewälder „Sloupisti“ Whisky als Fassstärke und der Spreewälder „Sloupisti“ Rye Whisky.

Wir genießen den Apero auf der Terrasse des Hotels „Seinerzeit“ und freuen uns auf das Abendessen im dazugehörigen Brauhaus der Spreewälder Privatbrauerei 1788. 

Fotos: Michael Schulze

https://www.seinerzeit.de

Hautnah könnt ihr hier in Schlepzig die einzigartige Auenlandschaft des Spreewaldes, einem Flußdelta gleich, erleben und das außergewöhnliche Mikroklima spüren.

Fotos: Michael Schulze

Vierte Etappe: Schlepzig nach Krausnick

Wir sehen, dass diese Etappe eine Rundtour ist, die fast in Schlepzig endet, das heißt wir wollten nach Gurkenweg-Etappen-Planer in Krausnick den nächsten Stop einlegen. Krausnick ist knapp fünf Kilometer von Schlepzig entfernt. Na, fünf Kilometer mehr schaffen wir doch locker. Also kurz entschlossen eine zweite Übernachtung im Romantik-Hotel „Seinerzeit“ und zum Dinner einen Platz im Restaurant „feine Küche“ gebucht. Die Fahrradtaschen können im Hotel bleiben und mit leichtestem Gepäck starten wir ausgeruht und gut gefrühstückt in Richtung Dürrenhofe, Groß Leuthen, Alt Schadow, Leibsch, Groß Wasserburg, Krausnick.

Fotos: Michael Schulze

Wir radeln durch die idyllische Landschaft des Biosphärenreservats Spreewald Richtung Krausnicker Berge. Dieser Moränenzug ist das Ergebnis der letzten Eiszeit, der Weichselkaltzeit. Der höchste Punkt 144m hoch, ist der Wehlaberg. „Wollen wir unsere super Fahrräder und unsere Kondition testen?“, „Na, klar, da oben ist ein Aussichtsturm mit bestimmt herrlichem Rundblick“. Schon schwingen wir uns auf die Räder.

So müssen sich Radrennfahrer bei ihrer Bergtour fühlen. Ohne Stop sind wir am Ziel.

Foto: Michael Schulze

Aussichtsturm Wehlaberg

Kurz verschnaufen. Dann geht’s im Turm aufwärts zur Aussichtsplattform. Unsere Anstrengung wird belohnt. Ein phänomenaler Rundblick über die einzigartige Naturlandschaft des Unterspreewaldes und des Dahme-Heidesee-Gebiets eröffnet sich uns.

Fotos: Michael Schulze

Im Hintergrund entdeckt ihr die größte freitragende Halle der Welt, vom Luftschiff-Hangar zum Tropenparadies.

Das schauen wir uns aus der Nähe an. Das Tropical Islands Resort ist das größte tropische Freizeitbad Europas. Wirklich beeindruckend!

Foto: Michael Schulze

Topical Islands Resort

https://www.spreewald.de/wellness/tropical-islands/

Die Landschaft des Unterspreewaldes unterscheidet sich deutlich vom Oberspreewald. Der Blick geht über die Weite der Spreewaldniederung des Urstromtals. Durch Torfabbau entstand der Dürrenhofer See und lädt zum Baden ein. 

Fotos: Michael Schulze

Ein zweiter Abend sowie eine zweite Übernachtung im Spreewaldresort „Seinerzeit“ in Schlepzig fühlen sich wie “Wir kommen nach Hause“ an. Das Restaurant „feine Küche“ heißt nicht umsonst so. Wir genießen.

Fünfte Etappe: Golßen, Niewitz, Lubolz, Lübben

Auf zur letzten Gurkenweg-Etappe.

Fotos: Michael Schulze

Ein kleiner Abstecher zur Kanow-Mühle in Sagritz lohnt sich. Hier erfahrt ihr nicht nur Interessantes über das Mühlenhandwerk. Denn Genuss wird ganz groß geschrieben. Das beste kaltgepresste Rapsöl, dass wir je bei der Zubereitung unserer Speisen verwendet haben, haben wir hier gekauft, natürlich auch feines Walnussöl, Mohnöl, traditionelles Leinöl und mehr.

https://www.spreewald.de/kulinarik/regionale-produzenten/kanow-muehle/

Mittagspause auf dem Marktplatz von Golßen, umgeben von reichverzierten Bürgerhäusern, resümieren wir unsere zurück liegenden Fahrrad-Etappen. 

Unser Fazit: Hat super Spaß gemacht, jederzeit wiederholen, vor allem weiterempfehlen! 

Marktplatz von Golßen

Ziel ist unser Ausgangspunkt Lübben. Im Hotel „Spreeblick“ werden wir wie „alte Bekannte“ begrüßt. Beziehen ein schönes Zimmer und haben noch Zeit bis zum Abendessen, um per pedes durch die Stadt zu schlendern.

Das Jahr 2020 ist ein verrücktes Jahr. Sicherlich ist die Natur rund um den Gurkenradweg Corona frei. Es lohnt also die aktuellen Möglichkeiten zu recherchieren, falls ihr einen kurzfristigen Urlaub in diese Region plant. Ihr werdet euch bestimmt nicht langweilen und ganz nebenbei sehr gut erholen.